Herrschaft der Maschinen

Es hat begonnen.

Man ist ein bisschen sprachlos.

Mauern, die uns stabil schienen, kippen wie Karton.

Wasser gegen den Staub.

Die Träger knicken wie Streichhölzer. Das lässt einen wirklich ein bisschen zweifeln.

Der Schutt muss noch zerkleinert werden.

„Freitag machen wir nur ein kleines Eckchen“ hat er gesagt…

Gut, dass wir in der Mitte das Loch reingemacht hatten.

Unsere „schweren“ Tore. Streichholzschachteln.

Das sind schon echte Profis: der Bagger arbeitet absolut akkurat. Könnte man den ganzen Tag zuschauen, wie ein kleiner Junge.

Im Zuge dessen kam ein lokales Gespann in fahrbaren Rollstühlen vorbei: „War einsturzgefährdet, musste weg!“ „Bauen die was Neues?“ „Keine Ahnung, soweit gehen meine Informationen nicht.“ Ob sie ihren Quellen trauen sollte? Oder ist es nur das eigentlich bewährte „Das-ist-doch-noch-gut-das-muss-doch-noch-nicht-weg“- Denken?

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